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Exakte Allergiediagnose

Eine Allergie entsteht nicht von einer Minute auf die andere. Bevor es zu allergischen Symptomen kommt, können in der Regel Sensibilisierungen gegen bestimmte Allergene nachgewiesen werden. Diese liefern Patienten wichtige Informationen, welche Stoffe sie meiden sollten, um allergische Reaktionen zu verhindern. Die Krankheitsgeschichte des Patienten gibt erste Anhaltspunkte. Grundsätzlich sollten Sie folgende Fragen mit Ihrem Arzt klären: Gibt es in der Familie allergische Erkrankungen? Leiden Sie oft unter Erkältungen? Haben Sie eine Hautkrankheit? Könnten Sie an einer Nesselsucht leiden? Vertragen Sie bestimmte Nahrungsmittel nicht?

Ihr persönliches Labor-Allergie-Profil

Die moderne Labordiagnostik bietet Ihrem Arzt eine solide Grundlage für eine genaue und sorgfältige Allergiediagnose. Mittels einer einfachen Blutprobe können vermutete Allergien bestätigt oder spezifische Allergene bestimmt werden. Drei Basis-Tests vereinfachen die Erstuntersuchung und erfassen rund 90 Prozent der Inhalations- und Nahrungsmittelallergien:

  • Der sx1-Test ist ein ausgezeichnetes Instrument zum Nachweis von so genannten Inhalationsallergien gegen Pollen, Milben, Tierhaare und Schimmelpilze. Typische Symptome sind juckende und tränende Augen, Niesen, Schnupfen bis hin zu Asthma.
  • Der fx5-Test wird zur Testung der am weitesten verbreiteten Nahrungsmittelallergene verwendet – wie Ei, Milch, Fisch, Weizen, Erdnuss, Sojabohne etc. Kennzeichen dieser Allergie sind Magen- und Darmbeschwerden, Durchfall, Verstopfung oder Erbrechen.
  • Das Gesamt-IgE steht für die Gesamtkonzentration der zirkulierenden IgE-Antikörper im Blut. Eine hohe IgE-Konzentration weist auf eine Allergie hin.

Das persönliche Allergie-Profil: Labortests zeigen, was beim Patienten allergische Reaktionen auslöst.

Wussten Sie`s?

Vitamin D entfaltet bei Allergien positive Wirkungen. So kann das „Sonnenvitamin“ zu einer Hemmung der IgE-Produktion (Immunglobulin E) in den Immunzellen führen. Die Entzündungsreaktionen nehmen ab und der betroffene Patient fühlt sich besser. Der nachhaltige Effekt, den eine Steroidtherapie erzielt, wird allerdings durch Vitamin-D-Gabe allein nicht erreicht.

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