Aussagekräftige Blutwerte
Laboranalysen bieten die Möglichkeit, wichtige Mineralstoffe, Spurenelemente, Schwermetalle, Vitamine und Hormone zu bestimmen – und so mögliche Mängel frühzeitig zu entdecken. Auch das Blut selbst wird untersucht:
Blutbild
Ein Blutbild ergibt sich aus der Untersuchung einer Blutprobe. Dabei wird analysiert, welche Zellen sich in welchen Mengenverhältnissen und in welcher Qualität im Blut befinden. Das kleine Blutbild gibt an, wie viele weiße und rote Blutkörperchen, wie viele Blutplättchen und wie viel roter Blutfarbstoff (Hämoglobin) zu finden sind. Untersucht wird auch die Größe und der Blutfarbstoffgehalt der roten Blutkörperchen. Schließlich wird bestimmt, wie hoch der prozentuale Anteil der Zellen am gesamten Blutvolumen ist. Beim Differentialblutbild werden die weißen Blutkörperchen genauer untersucht, und zwar bezüglich ihres Aussehens und ihrer vorkommenden Unterarten.
Hämoglobin
ist der Farbstoff, der unser Blut rot macht. Seine Hauptaufgabe ist der Transport von Sauerstoff. Hämoglobin nimmt ihn in der Lunge auf und bringt ihn durch die Blutgefäße zu jeder Zelle im Körper. Auf dem Rückweg transportiert Hämoglobin Kohlendioxid in die Lunge. Niedrige Werte können in erster Linie Hinweise auf Eisenmangel geben.
Gesamteiweiß
nennt man die Gesamtheit der verschiedenen Proteine, die im Blutplasma vorkommen. Sie haben die unterschiedlichsten Funktionen: Sie sind beispielsweise Baustoff oder Transportvehikel, sorgen für die Gerinnung oder schützen vor Krankheitserregern. Abweichende Werte weisen auf Synthesestörungen, Eiweißverlust oder Störungen des Wasserhaushalts hin.
Wussten Sie`s?
Das kleine Blutbild und das Differentialblutbild ergeben zusammen das große Blutbild.

