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Denguefieber auf dem Vormarsch

Eine der sich am rasantesten ausbreitenden Krankheiten ist das Denguefieber. Die gefährliche Infektionskrankheit ist ein dramatisches Beispiel, wie sich durch den Klimawandel die Verbreitungsgebiete von Krankheiten verändern. Während Malaria weitgehend auf außereuropäische Reiseziele beschränkt ist, treten neue, bis vor kurzem weitgehend unbekannte Krankheitserreger zunehmend auch in Europa in Erscheinung. Mit Ausnahme der Chemoprophylaxe gelten für Denguefieber ebenso wie für alle anderen Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden, dieselben Vorsorgemaßnahmen.

Auch in Europa

Erste Warnsignale: Weil die Temperaturen durch den Klimawandel steigen, wandern Tigermücken immer weiter nach Norden.

Schon seit Jahren breitet sich in den Subtropen und tropischen Gebieten das durch die Tigermücke verbreitete Denguevirus aus. Im Jahr 2010 wurden erstmals Denguefieber-Fälle in Südfrankreich und Kroatien festgestellt. Erste Warnsignale dafür, dass kälteresistentere Mutationen der Tigermücke langsam nach Norden wandern könnten. Die Symptome des Denguefiebers ähneln einer Grippe: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Die Krankheit klingt nach etwa einer Woche wieder ab und heilt auch vollständig aus. Bei einer möglichen zweit- oder Drittinfektion können aber dramatische, lebensbedrohliche Komplikationen mit inneren Blutungen und Krampfanfällen auftreten.

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Unser Tipp

Schützen Sie sich vor Mückenstichen, um Infektionen zu vermeiden. Hilfreich sind:

  • Insektenabweisende Mittel
  • Körperbedeckende Kleidung rund um die Uhr
  • Den Schlafplatz mit einem Moskitonetz bedecken
GESUND bleiben