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Wenn die Sonne sticht

Kleine brauchen besonderen Schutz: Kinder reagieren empfindlicher auf Sonne als Erwachsene.

Zu viel Sonnenbestrahlung kann nicht nur Sonnenbrand auslösen, sondern auch einen Sonnenstich. Darunter versteht man eine Reizung der Hirnhaut, die aufgrund direkter Sonnenbestrahlung auf Kopf und Nacken entsteht. Die Symptome reichen von Kopfschmerzen und Übelkeit bis zu Fieber und Bewusstlosigkeit. So unangenehm der Sonnenstich ist, so einfach ist er zu vermeiden: Tragen Sie eine Kopfbedeckung, die idealerweise auch den Nackenbereich schützt. Trinken Sie ausreichend Mineralwasser und treiben Sie ab Temperaturen von 30 Grad Celsius keinen Sport mehr.

Unangenehme Hautreaktionen

Schließlich muss die sogenannte „Sonnenallergie“ erwähnt werden. Unter dieser Bezeichnung werden mehrere Hautreaktionen zusammengefasst, die streng genommen gar nicht allergisch bedingt sind: polymorphe Lichtdermatose, Mallorca-Akne und photoallergische Reaktionen. Das Besondere ist deren Auslöser: Während für den Sonnenbrand im wesentlichen die UV-B-Strahlung verantwortlich ist, spielt hier auch die langwelligere UV-A-Strahlung eine Rolle. Die „Sonnenallergie“ ist nicht so gefährlich wie der Sonnenbrand. Ihre Symptome sind Rötungen, Quaddeln oder Bläschen, die spätestens nach ein bis drei Wochen wieder abklingen. Meistens verschwinden die Hauterscheinungen bereits nach einigen Tagen, wenn sich der Körper an die südliche Sonne gewöhnt hat.

Unser Tipp

Die Vorsichtsmaßnahmen, mit denen Sie sich vor den negativen Folgen der Sonne schützen können, sind relativ leicht zu befolgen:

  • Meiden Sie die pralle Sonne, vor allem in der Mittagszeit.
  • Schützen Sie sich durch luftige Kleidung, am besten langärmelig.
  • Nutzen Sie Sonnencreme: Je heller die Haut ist, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein.
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