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Die vorhersagbare Katastrophe

In Europa stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Todesursache in der Bevölkerung an erster Stelle. Rund eine halbe Million Menschen erkranken in Deutschland, 180.000 sterben meist an den Folgen eines Herzinfarktes. Dabei wäre er in vielen Fällen möglicherweise vermeidbar gewesen. Vorangehende Gefäßveränderungen in Form von Gefäßverkalkung, der so genannten Arteriosklerose, sind oft jahrelang unbemerkte Begleiter – meist sogar ohne Beschwerden zu verursachen. Die Beschwerdefreiheit hält allerdings nur so lange an, bis die inzwischen geschädigten Organe und das Gewebe ihre Leistung nicht mehr aufrechterhalten können.

Risikofaktoren

Zahlreiche Faktoren wirken sich negativ auf Herz und Kreislauf aus. Dazu gehören Rauchen, Stress, mangelnde Bewegung und ungesunde Ernährung, aber auch familiäre Disposition. Übergewicht, hohe Blutfettwerte und Bluthochdruck gehören ebenso zu den Risikofaktoren wie erhöhte Homocysteinwerte, hohes LDL-Cholesterin (schädliches Cholesterin) und niedriges HDL-Cholesterin (zu wenig vom „guten“ Cholesterin). Auch Diabetes mellitus und chronische Entzündungen, erkennbar am sogenannten „sensitiven CRP“, können sich schädigend auf Herz und Kreislauf auswirken.

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Wissen kann schützen: Blutwerte geben Aufschluss über die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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