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Überraschendes über den Herzinfarkt

Bluthochdruck, Übergewicht, Alter, erhöhter Cholesterinspiegel, Rauchen, genetische Veranlagungen: Das sind die bekanntesten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt. Weniger bekannt ist der Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und Herzinfarktrisiko.

Vitamin-D-Mangel und Herzinfarkt

Neuere Forschungsergebnisse geben klare Hinweise:

  • Teilnehmer der bekannten Framingham-Studie zeigten ein doppelt so hohes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, wenn Bluthochdruck und Vitamin-D-Mangel gemeinsam vorlagen.
  • Im Rahmen der Health Professional Follow up Study ergab sich für Männer mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel ein erhöhter Risikofaktor von 2,1 für die Entwicklung eines Herzinfarkts.
  • Bei der NHANES III-Studie fand sich bei den Teilnehmern mit den höchsten Vitamin-D-Werten ein um 20 Prozent gesenkter altersbedingter Blutdruckanstieg.
  • Bei Männern, die unter einem Vitamin-D-Mangel leiden, besteht ein 6,1-fach gesteigertes Risiko, Bluthochdruck zu entwickeln, bei Frauen ist das Risiko um das 2,7-fache höher (Quelle: Health Professional and Nurses Health Study).
  • Bei deutschen Patienten konnte durch gleichzeitige Verabreichung von Kalzium und Vitamin D der Blutdruck um 9,3 Prozent gesenkt werden. Wurde lediglich Kalzium verabreicht, war keine Blutdrucksenkung messbar.

Grundsätzlich gilt: Wenn mehrere Risikofaktoren vorliegen, sollte auch ein möglicher Vitamin-D-Mangel untersucht werden. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Wussten Sie`s?

Vitamin D nimmt eine zentrale Funktion für unsere Gesundheit ein: Das „Sonnenvitamin“ ist für die Aufnahme von Kalzium verantwortlich und spielt im Stoffwechsel des menschlichen Körpers eine wichtige Rolle.

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