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Ein Fall für zwei

In Anbetracht der möglichen schwerwiegenden Folgen einer Chlamydien-Infektion ist eine vorbeugende Untersuchung sinnvoll. Dabei gilt grundsätzlich, dass die jeweiligen Partner immer mit untersucht werden sollten. Empfohlen wird ein jährlicher Labortest, das Chlamydien-Screening. Im Rahmen der gesetzlichen Vorsorge haben Frauen bis zum 25. Lebensjahr die Möglichkeit, sich auf Chlamydien untersuchen zu lassen. Nach dem 25. Lebensjahr ist die Untersuchung bei Beschwerdefreiheit eine Selbstzahlerleistung. Eine Infektion im Genitalbereich ist kein Grund, sich zu schämen. Je eher Chlamydien entdeckt werden, desto besser. Sprechen Sie also offen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Behandlung mit Antibiotika

Die Untersuchung basiert auf der DNA-Analyse aus einem Zellabstrich oder aus einer Urinprobe der Patientin bzw. des Patienten. Wenn der Befund positiv ist, sollte der Sexualpartner auf jeden Fall mit behandelt werden, ansonsten infizieren sich die Partner immer wieder aufs Neue. Der Arzt therapiert nach einem positiven Chlamydien-Befund die Infektion mit Antibiotika. Diese Behandlung lässt den Chlamydien keine Überlebenschance, selbst bei bereits chronischer Infektion. In diesen Fällen verlängert sich lediglich die Dauer der Behandlung.

Empfehlung

Jährliche Untersuchung.

Benötigt:
Zellabstrich oder Urinprobe.

Stichwort für Ihr Arztgespräch:
Chlamydien-Infektion, Chlamydia-trachomatis-DNA-Test.

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