Infektion im Verborgenen
In Deutschland leben mehr als eine halbe Million Menschen, die chronisch mit Hepatitis C infiziert sind – und die nichts davon wissen. Das Problem dabei: Bleibt die chronische Infektion unbehandelt, führt sie bei jedem vierten Patienten langfristig zur Leberzirrhose. Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko für Leberkrebs. Hepatitis C gilt nach zu großem Alkoholkonsum als häufigste Ursache für Leberzirrhose und Leberkrebs. Und das obwohl Hepatitis C in den meisten Fällen heilbar wäre – wenn man sie frühzeitig entdeckte.
Anti-HCV-Test bei jedem Verdacht
Hepatitis C ist einer Erkrankung, in deren Verlauf wenige Symptome auftauchen. Deshalb sollte bei allen verdächtigen Patienten, insbesondere bei erhöhtem GPT-Wert oder bei leicht erhöhten Leberwerten, ein Hepatitis-C-Antikörpertest (kurz: Anti-HCV-Test) durchgeführt werden. Auch wenn in der Vergangenheit Infektionsrisiken vorgelegen haben, ist der Test sinnvoll. Er gibt zuverlässig Auskunft darüber, ob eine Hepatitis-C-Infektion vorliegt. Denn sobald ein Mensch mit Hepatitis-C-Viren infiziert ist, bildet sein Körper Antikörper, sogenannte Anti-HCV. Und diese lassen sich mittels des Anti-HCV-Tests nachweisen. Sicher und schnell.
Tückische Krankheit: Eine unentdeckte chronische Hepatitis kann zu Leberzirrhose und sogar Leberkrebs führen.
Empfehlung
Hepatitis-C-Antikörpertest.
Benötigt:
Eine Blutprobe.
Stichwort für Ihr Arztgespräch:
Hepatitis-C-Antikörpertest, erhöhter GPT-Wert, erhöhte Leberwerte.

