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Bluttest gibt Sicherheit

Es gibt neben Hepatitis-C-Viren auch andere Erreger, die eine Hepatitis auslösen können. Dazu gehören Hepatitis A bis E. Die von ihnen ausgelösten viralen Infektionen der Leber gehören zu den häufigsten Infektionserkrankungen. Gelangen Hepatitis-Viren in den menschlichen Körper, wandern sie über das Blut in die Leber, nisten sich dort in den Leberzellen ein und vermehren sich. Das hat oftmals dramatische Folgen für die Leberfunktionen.

Diagnose von A bis E

In der Hepatitis-Diagnostik hat sich seit Jahren ein abgestuftes Verfahren bewährt, das zu einer optimalen medizinischen Aussage führt – bei angemessenen Kosten. Die serologischen Ergebnisse werden hinsichtlich Erkrankungsstadium bzw. bestehender Immunität individuell interpretiert.

1. Hepatitis-A-Virus (HAV)

Der positive Nachweis von IgG-Antikörpern nach einer Impfung oder durchgemachten Infektion bedeutet eine sichere Immunität, die nach ca. 10 Jahren überprüft werden sollte.

2. Hepatitis-B-Virus (HBV)

3. Hepatitis-C-Virus (HCV)

4. Hepatitis-D-, -E-, und -G-Viren

Das Hepatitis-D-Virus benötigt zur Vervielfältigung das HBsAg von Hepatitis-B-Viren. Daher kommt eine Infektion nur in Zusammenhang mit einer Hepatitis B in Betracht. Die Diagnostik sollte bei schweren Primärinfektionen oder Schüben einer chronischen Hepatitis B erfolgen. Das fäkal-oral übertragene Hepatitis-E-Virus spielt eine epidemiologische Rolle in Asien und Afrika. Die Infektion verläuft wie eine Hepatitis A. Besonders gefährdet sind Schwangere. Die Diagnostik sollte als Ausschlussdiagnostik bei Tropenreiseanamnese erfolgen. Die klinische Relevanz von Hepatitis-G-Viren (HGV) ist noch nicht vollständig aufgeklärt.

Im Detail

Im Rahmen verschiedener anderer Virusinfektionen kann es zu einer Begleithepatitis kommen. Die häufigsten Erreger sind Epstein-Barr-, Cytomegalie- und Coxsackie-Viren. Indikatoren sind:

  • Unklare Leberwerterhöhung
  • Klinischer Verdacht auf infektiöse Hepatitis
  • Positive Kontaktanamnese
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