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Bakterien setzen den Zähnen zu

Die beste Vorsorge: Putzen Sie sich regelmäßig die Zähne und nutzen Sie Zahnseide, um Parodontitis vorzubeugen.

Schlechte Mundhygiene steht als Auslöser für Parodontitis an erster Stelle. Stresssituationen, Rauchen und Allgemeinerkrankungen können ebenfalls dazu beitragen. Werden die Zähne nicht richtig gereinigt, entsteht im Mundraum Zahnbelag. Dieser bakterielle Befall kann zu entzündetem Zahnfleisch führen. Die Folge: Das Zahnfleisch blutet und schwillt an. Zwischen Zahnwurzel und Zahnfleisch bilden sich Taschen, durch die sich die Bakterien weiter nach unten graben. Die Entzündung des Zahnfleischs (Gingivitis) wird so auf den Zahnapparat – Kieferknochen, Wurzelhaut und Zahnzement – übertragen.

Gut gemeinte Hilfe wird zum Bumerang

Schuld am Zahnverlust durch Parodontitis ist eine körpereigene Reaktion, die paradoxerweise zum Schutz des Patienten gedacht war. Breiten sich Bakterien im Mundraum aus, kämpfen körpereigene Fresszellen mit einer Entzündung gegen diese an. Unerwünschter Nebeneffekt: Haltefasern und Knochen des Zahnapparats werden ebenfalls angegriffen und abgebaut. Der befallene Zahn beginnt zu wackeln und fällt aus.

Lesen Sie mehr zum Thema genetischer Defekt.

Empfehlung

Die Markerkeimanalyse bestimmt die fünf wichtigsten Parodontitis erregenden Markerkeime (micro-IDent®) sowie sechs weitere Keimarten (micro-IDent®plus). Durch eine Risikobestimmung mit GenoType® PST® kann festgestellt werden, ob ein genetischer Defekt als Ursache für eine Parodontitis vorliegt.

Benötigt:
Proben aus bis zu fünf Zahntaschen, entnommen mittels steriler Papierspitzen. Abstrich der Mundschleimhaut.

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