Behandlung der Erreger
Wer bereits mit einer fortgeschrittenen oder hartnäckigen Form der Parodontitis zu tun hat, kann diese mit einem Antibiotikum behandeln. Die Wahl des richtigen Wirkstoffs setzt eine umfassende Kenntnis des Erregerspektrums voraus. Bis zu 500 verschiedene Bakteriensorten tummeln sich zu Hochzeiten in unserer Mundhöhle. Nicht alle sind Auslöser für Parodontitis. Moderne Analysemethoden konzentrieren sich auf die wichtigsten Erregerkeime und ermitteln mit Proben aus den Zahntaschen deren Anteil.
Anzeichen für Parodontitis
Ob Sie möglicherweise unter Parodontitis leiden, zeigen Ihnen folgende Fragen:
- Blutet Ihr Zahnfleisch beim Zähneputzen?
- Ist Ihr Zahnfleisch geschwollen oder empfindlich?
- Hat sich Ihr Zahnfleisch zurückgezogen oder erscheinen Ihre Zähne länger als zuvor?
- Haben Sie empfindliche oder lockere Zähne?
- Hat sich die Stellung Ihrer Zähne verändert oder haben sich Lücken gebildet?
- Haben Sie Probleme mit Mundgeruch?
Besprechen Sie sie am besten mit Ihrem Zahnarzt, damit er die Behandlung einleiten kann.
Empfehlung
Die Markerkeimanalyse bestimmt die fünf wichtigsten Parodontitis erregenden Markerkeime (micro-IDent®) sowie sechs weitere Keimarten (micro-IDent®plus). Durch eine Risikobestimmung mit GenoType® PST® kann festgestellt werden, ob ein genetischer Defekt als Ursache für eine Parodontitis vorliegt.
Benötigt:
Proben aus bis zu fünf Zahntaschen, entnommen mittels steriler Papierspitzen. Abstrich der Mundschleimhaut.

