Borreliose auf dem Vormarsch
Jährlich treten in Deutschland ca. 50.000 Borrelieninfektionen auf, die allerdings glücklicherweise überwiegend harmlos verlaufen. Bleibt eine Infektion mit Borrelien im Anfangsstadium jedoch unentdeckt, kann es zu schweren chronischen Erkrankungen kommen. Je nach Region sind bis zu 70 Prozent der Zecken mit dem Erreger Borrelia burgdorferi infiziert.
Frühe Laboruntersuchung gibt Sicherheit
Eine vorbeugende Schutzimpfung gegen die Borreliose gibt es gegenwärtig nicht. Allerdings ist die Krankheit in der frühen Phase mit Antibiotika erfolgreich behandelbar. Am einfachsten gelingt der direkte Borreliennachweis aus einer entfernten Zecke. Wie Sie die Zecke schnell und einfach zur Untersuchung ins Labor schicken können, erfahren Sie in unserem Einsendeformular. Bei dieser Untersuchung wird außerdem getestet, ob die Zecke mit dem FSME-Virus infiziert ist.
Eine Krankheit – viele Symptome
Bei der Borreliose treten an verschiedenen Stellen des Körpers Symptome auf. Schwere Krankheitsfälle verlaufen in drei zeitlich oft stark verzögerten Stadien:
- Im frühen Stadium können grippeähnliche Symptome auftreten. Zudem kann um die Stichstelle – aber auch an anderen Stellen des Körpers – eine ringförmige Hautrötung entstehen (Wanderröte, Erythema migrans, bis 30 Tage nach dem Stich).
- Einige Wochen bis Monate nach der Infektion können Nerven- und Gelenkschmerzen, Lähmungen und zum Teil auch Herzerkrankungen auftreten.
- Nach Jahren sind Spätfolgen wie Arthritis und andere Gelenkveränderungen, Entzündungen des Gehirns und chronische Hautveränderungen möglich.
Empfehlung
Borreliennachweis: Untersuchung des Bluts auf entsprechende Antikörper (drei bis vier Wochen nach dem Zeckenstich).
Benötigt:
Blutprobe.
Stichwort für Ihr Arztgespräch:
Zecke, Borreliose.

