A A A

Labortest gibt Aufschluss

Ab ins Labor: Finden Sie eine Zecke am Körper, können Sie das entfernte Tier direkt im Labor auf Erreger untersuchen lassen.

Entdecken Sie einen Zeckenstich, sollten Sie das Tier möglichst schnell entfernen. Denn erst nach 12 bis 24 Stunden wird der Borreliose-Erreger übertragen. Die entfernte Zecke kann außerdem sowohl auf Borreliose- als auch auf FSME-Erreger untersucht werden. Ist das Ergebnis negativ, können Sie sicher sein, sich selbst nicht infiziert zu haben. Auch lässt sich durch die Analyse klären, ob eine Antibiotika-Therapie gegen Borreliose notwendig ist. Liegt für die Zecke ein negativer Laborbefund vor, kann auf diese Therapie verzichtet werden – insbesondere Kinder können so vor unnötiger Antibiotika-Gabe geschützt werden. Erst nach etwa drei bis vier Wochen können Borrelien auch direkt im Blut nachgewiesen werden.

Zecke direkt ins Labor

Mit einer Zeckenkarte oder einer Zeckenzange können Sie die Zecke aus der Haut ziehen. Bitte drehen Sie die Zecke dabei nicht, verwenden Sie kein Öl und keine brennenden Zigaretten. Achten Sie lediglich darauf, dass keine Rückstände (zum Beispiel der Kopf der Zecke) in der Haut verbleiben, und vermeiden Sie, dass das Tier gequetscht wird. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob das Tier vollständig entfernt ist, suchen Sie bitte einen Arzt auf. Kleben Sie die Zecke vollständig mit einem Klebestreifen auf unseren Untersuchungsauftrag, den wir Ihnen als PDF zum Ausdrucken zur Verfügung stellen. Füllen Sie den Auftrag aus und unterschreiben Sie ihn. Danach stecken Sie das Blatt in einen Umschlag und schicken diesen ans Labor.

Lesen Sie mehr zum Thema Borreliose.

Empfehlung

Direktnachweis der Erreger in der Zecke: Borrelien, FSME (v.a. im Risikogebiet).

Benötigt:
Entfernte Zecke, die Sie zusammen mit dem Antrag für die Untersuchung direkt ans Labor schicken.

GESUND bleiben