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Darmkrebsfrüherkennung per Blutprobe

Viele Patienten empfinden die Darmkrebsvorsorge mittels Stuhlprobe als umständlich und unangenehm. Für den ersten Schritt der Darmkrebsfrüherkennung gibt es jedoch eine Alternative: den Septin-9-Test. Dazu müssen Sie nichts anderes tun, als sich von Ihrem Arzt Blut abnehmen zu lassen, zum Beispiel im Rahmen anderer routinemäßiger Blutuntersuchungen. Allerdings müssen gesetzlich Versicherte die Kosten des Tests selbst tragen. Nach rund einer Woche erhält der Arzt das Ergebnis.

Was ist Septin 9?
Ein Darmtumor sondert bereits im frühesten Stadium ein verändertes Gen, das sogenannte methylierte Septin 9, ins Blut ab. Der Septin-9-Test kann genau dieses veränderte Gen nachweisen. Ein positives Testergebnis besagt dann, dass eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen von Darmkrebs besteht. Dies konnten mehrere unabhängige klinische Studien belegen.

Wertvolle Entscheidungshilfe
Auch wenn ein positives Ergebnis eine erhöhte Wahrscheinlichkeit unterstellt, an Darmkrebs erkrankt zu sein: Es sind weitere diagnostische Verfahren notwendig, um eine mögliche Erkrankung abzuklären. Das bedeutet im Falle eines positiven Ergebnisses, dass Sie eine Darmspiegelung durchführen lassen sollten, bei der Auffälligkeiten im Darm entdeckt und entfernt werden können. Bei einem negativen Testergebnis gelten Sie als unauffällig und gehen weiterhin routinemäßig alle ein bis zwei Jahre zur Darmkrebsvorsorgeuntersuchung.

Empfehlung

Bluttest als erster Schritt der Darmkrebsfrüherkennung.

Benötigt:
Eine Blutprobe.

Stichwort für Ihr Arztgespräch:
Septin-9-Test.

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