Hautkrebs: Die Schattenseite der Sonne
Wer kennt das nicht: Bei 30 Grad Celsius lässt es sich im Freibad gut aushalten. Die Sonne kitzelt den Körper. Das nahe Wasser bietet Erfrischung. Nach einer Weile spannt die Haut ein wenig. Eine Rötung ist zwar kaum sichtbar, trotzdem gehen wir vorsichtshalber in den Schatten. Doch es ist bereits zu spät. Am nächsten Tag erleben wir die böse Überraschung: Die Haut ist rot und jede Berührung verursacht Schmerzen – Sonnenbrand. Das Gefährliche bei einem Sonnenbrand: Die DNA der Hautzellen hat auch nach Jahren diese Freibadsünden nicht vergessen.
Regelmäßig kontrollieren
Sonnenbrände im kindlichen oder jugendlichen Alter können viele Jahrzehnte später zu schweren Hauterkrankungen führen. Denn wie kaum eine andere Tumorerkrankung zeigt der Hautkrebs eine klare Ursache-Wirkung-Beziehung. Aus sich allmählich bildenden Vorstufen können unterschiedliche Hautkrebserkrankungen entstehen. Im wesentlichen unterscheidet man zwei Arten: den hellen Hautkrebs und den schwarzen Hautkrebs. Mit regelmäßigen Selbstkontrollen und Hautkrebs-Screenings beim Arzt lassen sich Hautveränderungen rechtzeitig entdecken und behandeln. Richtiger Sonnenschutz kann bereits den ursächlichen Sonnenbrand verhindern.
Sonnenbrand vergeht: Am besten ist es jedoch, ihn gar nicht erst entstehen zu lassen.
Empfehlung
Wichtigste Vorsorgemaßnahme: regelmäßige Selbstkontrolle durch Absuchen der Haut im halbjährigen Abstand. Ergänzend sollte alle 2 Jahre (bei Risikopatienten jährlich) ein Hautkrebs-Screening beim Arzt durchgeführt werden.
Name der Untersuchung:
Hautkrebs-Screening.
Stichwort für Ihr Arztgespräch:
Hautkrebs, malignes Melanom.

