Prostatakrebs vorbeugen
Neben der medizinischen Früherkennung können auch Sie selbst Vorsorgemaßnahmen treffen. Wie? Ganz einfach: Mit der richtigen Ernährung. Bei mediterraner oder asiatischer Küche, also wenn man Getreide, Obst und Gemüse bevorzugt und wenig Fleisch isst – so belegen Studien – sinkt das Risiko, an der Prostata zu erkranken. Gleiches gilt übrigens für eine gute Vitamin-D-Versorgung. US-amerikanische Studien zeigen außerdem, dass eine Schutzwirkung durch das Spurenelement Selen eindeutig angenommen werden muss. Insgesamt gab es 63 Prozent weniger Prostatakarzinome, 58 Prozent weniger Darmkrebse und 46 Prozent weniger Lungenkarzinome.
Vitamin D
Eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung kann offensichtlich die Entstehung von Krebs verhindern bzw. verzögern. Mehrere Studien zeigen den Zusammenhang zwischen Mangel an UV-B-Strahlung und Krebsentstehung. So entwickelten Männer, die sich oft genug in der Sonne aufhalten und darum ausreichend mit Vitamin D versorgt sind, im Mittel erst fünf Jahre später ein Prostatakarzinom als die Kontrollgruppen.
Literatur
Folgende Arbeiten zeigen den Zusammenhang zwischen Mangel an UV-B-Strahlung und Krebsentstehung: Grant W.; Cancer, Jahrgang 2002; Band 94: S. 1867—1875 // Luscombe C.J. et al.; Lancet, Jahrgang 2001; Band 358: 641—642 // Oguncolade B.W. et al.; Lancet 2002; Band 359: 1831 // Garland C.F. et al.; Lancet 1989; Band 2: 1176—1178.

