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Toxoplasmose: Schutz des Ungeborenen

Bei der Toxoplasmose handelt es sich um eine Infektion mit dem Parasiten Toxoplasma gondii. Die Infektion ist bei Säugetieren weit verbreitet und auch auf den Menschen übertragbar. Bei Erwachsenen verläuft die Krankheit meist harmlos. Höchst gefährlich können die Parasiten dagegen für Embryos werden. Der Erreger befindet sich in winzigen Zysten, meist in der Muskulatur oder im Gehirn. Bei infizierten Katzen vermehrt er sich außerdem im Darm, so dass infektiöse Parasiten mit dem Katzenkot ausgeschieden werden. Bei Jugendlichen und Erwachsenen verläuft die Infektion meist unbemerkt und harmlos. Allerdings kann die Infektion bei Störungen des Immunsystems zu einem späteren Zeitpunkt ausgelöst werden.

Erstinfektion ist besonders gefährlich

Anders als ein Erwachsener reagiert ein ungeborenes Kind bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft sehr empfindlich, da sich seine Organsysteme noch in der Entwicklung befinden. Hatte sich die werdende Mutter vor der Schwangerschaft infiziert, ist das Kind ungefährdet, da die Mutter schützende Antikörper besitzt. Im Allgemeinen sind die Auswirkungen einer kindlichen Infektion im ersten Drittel der Schwangerschaft am schwersten. Hier kommt es vor allem zu Hirnschäden und Augenkrankheiten, aber auch zu Fehlgeburten. In den späteren Stadien der Schwangerschaft sind die Symptome weniger stark ausgeprägt. Daher kann es vorkommen, dass eine Infektion bei der Geburt nicht bemerkt wird. In diesen Fällen können noch Jahre später Augenschäden oder eine geistige Behinderung auftreten.

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Gefährliche Erstinfektion: Anders als Erwachsene reagiert ein Ungeborenes sehr empfindlich auf eine Toxoplasmose-Infektion.

Empfehlung

Untersuchung idealerweise vor, spätestens aber zu Beginn der Schwangerschaft. Bei negativem Immunstatus: Wiederholung alle 8 bis 10 Wochen.

Benötigt:
Eine Blutentnahme.

Stichwort für Ihr Arztgespräch:
Toxoplasmose-Antikörpertest.

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