Bluttest: Eine Frage der Antikörper
Bei einer Blutuntersuchung wird festgestellt, ob Antikörper gegen Toxoplasmen nachweisbar sind. Idealerweise wird der Test bereits bei der Planung einer Schwangerschaft durchgeführt. Sind Antikörper vor der Schwangerschaft nachweisbar, besteht Immunschutz. Sind keine Antikörper im Blut nachweisbar, ist die Frau für eine Infektion empfänglich. In diesem Fall sollten die genannten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Bei Schwangeren sind dann nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts Tests im Abstand von acht, höchstens zwölf Wochen bis zum Ende der Schwangerschaft durchzuführen.
Verantwortung liegt bei der Mutter
Wird die Untersuchung erstmals in der Schwangerschaft durchgeführt, muss bei positivem Befund durch einen Toxoplasmose-IgM-Test eine frische Infektion ausgeschlossen werden. Der Test auf Immunität gegen eine Toxoplasmose wird vom Robert-Koch-Institut empfohlen. Anders als in vielen Ländern ist er in Deutschland nicht Bestandteil der Mutterschaftsvorsorge und daher keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen – er muss von der Patientin privat bezahlt werden. Die Verantwortung für die Durchführung der Blutuntersuchung liegt daher bei der werdenden Mutter.
Empfehlung
Untersuchung idealerweise vor, spätestens aber zu Beginn der Schwangerschaft. Bei negativem Immunstatus: Wiederholung alle 8 bis 10 Wochen.
Benötigt:
Eine Blutentnahme.
Stichwort für Ihr Arztgespräch:
Toxoplasmose-Antikörpertest.

