Störung der Erbanlagen
Eine der am häufigsten auftretenden angeborenen Chromosomenstörungen ist das Down-Syndrom. Das Risiko für ein Down-Syndrom, auch Trisomie 21 genannt, steigt mit dem Alter der Schwangeren, kann aber auch schon bei jungen Frauen auftreten. Durch eine Fruchtwasseruntersuchung oder eine sogenannte Chorionzottenbiopsie (CVS) kann eine kindliche Chromosomenstörung sicher ausgeschlossen werden. Diese Untersuchung wird von den gesetzlichen Krankenkassen für jede Schwangere über 35 Jahre übernommen.
Risiken bestehen
Die Fruchtwasseruntersuchung birgt jedoch auch Gefahren für das Kind: Bei jeder 200. bis 500. Untersuchung kommt es zu vorzeitigen Wehen und einer Fehlgeburt. Daher sollten Sie diese Untersuchung möglichst nur dann durchführen lassen, wenn das Risiko einer Chromosomenstörung bei Ihrem Kind hoch ist. Die beste nicht-invasive Methode, Chromosomenstörungen zu ermitteln, ist das Ersttrimester-Screening.
Trisomie 21 ist eine genetische Abweichung: Das Chromosom 21 liegt dabei im Ganzen oder teilweise drei- statt zweimal vor.
Wussten Sie`s?
Das Alter der Schwangeren als Entscheidungskriterium für oder gegen eine Untersuchung des Fruchtwassers (CVS) gilt inzwischen als überholt. Ihr Arzt berät Sie gerne, ob diese Untersuchung nötig ist und welche Alternativen es gibt.

