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Screening gibt Aufschluss über Down-Syndrom

Das sogenannte Ersttrimester-Screening ist nach heutigem Wissensstand die beste nicht-invasive Methode, das individuelle vorgeburtliche Risiko für die häufigeren Chromosomenstörungen zu ermitteln. Dazu gehören Trisomie 21 (Down-Syndrom), Trisomie 18 (Edwards-Syndrom) und Trisomie 13 (Pätau-Syndrom). In der Zeit zwischen der 11. und der 14. Schwangerschaftswoche erfolgt eine Blutentnahme zur Bestimmung der Hormonwerte PAPP-A (Pregnancy Associated Plasma Protein A) und freies ß-hCG (Human Chorionic Gonadotropin).

Risikoermittlung

Messung per Ultraschall: Ihr Arzt gewinnt bei der Untersuchung aussagekräftige Werte.

Zusätzlich werden durch eine Ultraschalluntersuchung die Scheitel-Steißlänge des Kindes und die sogenannte Nackentransparenz gemessen. Eine vergrößerte Nackenfalte kann darauf hinweisen, dass das ungeborenen Kind an einer genetischen Erkrankung leidet. Ein spezielles Programm berechnet anhand dieser Messwerte, des Alters und des Gewichts der Schwangeren das Risiko für eine mögliche Chromosomenstörung des Kindes. Durch dieses Ersttrimester-Screening können etwa 86 bis 90 Prozent der Kinder mit Trisomie 21 erkannt werden.

Im Detail

Mit zunehmendem Alter steigt zwar das Risiko, dass Ihr Kind an einer Chromosomenstörung leidet. Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass Sie nicht auch ein gesundes Kind zur Welt bringen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob bei Ihnen ein erhöhtes Risiko besteht und welche Maßnahmen Sie treffen können.

GESUND bleiben