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Die „Wechseljahre“ beim Mann

„Wechseljahre“ – ein reines Frauenleiden? Weit gefehlt: Ähnlich wie der weibliche erfährt auch der männliche Organismus nach Erreichen des 40. Lebensjahres eine schleichende Hormonumstellung. Die individuell großen biologischen Schwankungsbreiten können zu sehr unterschiedlichen Symptomen führen. Einige Männer empfinden subjektiv „Wechseljahre“, da ihre Leistungsfähigkeit und Spannkraft nachlässt.

Testosteronmangel

Testosteron, das biologisch wichtigste männliche Geschlechtshormon, fällt bereits nach dem 20. Lebensjahr kontinuierlich ab. Bei etwa 20 Prozent der 60-Jährigen lässt sich im Blut ein echter Testosteronmangel nachweisen. Das hat Folgen: Neben allgemeiner Lustlosigkeit wird eine Umverteilung von Muskelmasse hin zu Fetteinlagerungen beobachtet. Die objektiv nachlassende Muskelkraft führt zu einer verringerten Leistungsfähigkeit und Spannkraft. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt: Er kann mittels der Diagnose verschiedener Laborparameter die richtige Therapie für Sie einleiten.

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Hormonumstellung beim Mann: Wechseljahre sind kein reines Frauenleiden.

Unser Tipp

Oft fühlen sich Männer mit diesem vermeintlich heiklen Thema alleingelassen. Auch Frauen zeigen mangels entsprechender Information nicht immer Verständnis. Trotzdem: Sprechen Sie darüber, auch mit Ihrem betreuenden Hausarzt. So können frühzeitig diagnostische Maßnahmen ergriffen werden.

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