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Hormone beeinflussen Körper und Psyche

Keine Scheu: Sprechen Sie offen mit Ihrer Partnerin - genauso wie mit Ihrem Arzt.

Außerordentlich verunsichernd wirken die „Vorboten“ der Hormonumstellung, die vom Mann oft sehr frühzeitig wahrgenommen werden:

  • Nachlassen der Libido
  • Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion)
  • massive Potenzstörungen
  • Depression
  • Schlafstörungen
  • Schweißausbrüche
  • Anstieg des Körperfettanteils

Daraus können sich zwischenmenschliche Konflikte entwickeln, die eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität nach sich ziehen. Oft fühlen sich Männer mit diesem vermeintlich heiklen Thema alleingelassen. Auch Frauen zeigen mangels entsprechender Information nicht immer Verständnis. Ein Gemisch aus fehlender Information, oftmals auch mangelnder Kommunikation in der Paarbeziehung bzw. gegenüber dem betreuenden Hausarzt, kann dazu beitragen, dass mögliche diagnostische Maßnahmen lange verzögert werden.

Rückgang der Hormonspiegel

Auch andere Organsysteme werden vom Rückgang der Hormonspiegel beeinflusst. Es handelt sich um sehr komplexe ineinander greifende Regelmechanismen. Wichtige Funktionen neben Testosteron haben weitere Hormone, Hormonvorstufen und Eiweißträgersubstanzen. Konkret handelt es sich um DHEA-S (Dehydroepiandrosteron-Sulfat), FSH (Follikelstimulierendes Hormon), LH (Luteinisierendes Hormon), SHBG (Sexualhormon bindendes Globulin), TSH (Schilddrüsen-stimulierendes Hormon).

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Im Detail

Erst wenn alle potentiell die Erektion negativ beeinflussenden Faktoren – sowohl psychische wie auch körperliche – mit dem betreuenden Arzt erörtert wurden, ist der Einsatz von Viagra oder ähnlichen Substanzen unter ärztlicher Anleitung vertretbar. Dabei müssen wichtige Kontraindikationen beachtet und bewertet werden, um alle vermeidbaren Risiken auszuschließen.

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