A A A

Bluttest erkennt versteckte Ursachen

Es gibt mehr als die naheliegenden Auslöser für chronische Müdigkeit. Chronisch niedrigen Blutdruck, Blutarmut oder eine Schilddrüsenunterfunktion kann Ihr Arzt zwar relativ schnell entdecken. Darüber hinausgehende Ursachen sollten jedoch individuell abgeklärt werden. Die dafür notwendigen Laboranalysen werden von den privaten Krankenversicherungen übernommen. Eine Zusammenfassung sinnvoller Laborleistungen lässt sich in zwei Profilen abbilden:

Laborprofil Chronische Müdigkeit

Im Laborprofil Chronische Müdigkeit werden folgende Komponenten untersucht:

  • Großes Blutbild (Entzündungsparameter)
  • CRP (Protein, das als Entzündungsparameter fungiert)
  • TSH (Hormon, das Wachstum und Jodaufnahme der Schilddrüse mitreguliert)
  • Ferritin (Eisenspeicher im Blut)
  • Vitamin B12 (Vitamin, das für die Bildung roter Blutkörperchen zuständig ist)
  • Folsäure (Vitamin, das die Zellteilung begünstigt)
  • Anti-HCV (Antikörper gegen Hepatitis-C-Viren)
  • IgE gesamt (Immunglobulin E-Antikörper)

Laborprofil Chronische Müdigkeit PLUS

Das erweiterte Laborprofil PLUS gibt weitreichende Sicherheit. Untersucht werden folgende Komponenten:

  • Selen (Spurenelement zur Unterstützung des Immunsystems)
  • Zink (Spurenelement, das ebenfalls das Immunsystem unterstützt)
  • Zytomegalie-Antikörper (virale Erkrankung)
  • Epstein-Barr-Virus (virale Erkrankung)
  • Borrelien-Antikörper (Erkrankung nach Zeckenstich)
  • ANA (Antikörper gegen eigene Körperzellen)

Unser Tipp

Welches Laborprofil in Ihrem Fall sinnvoll ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem behandelnden Arzt. Er berät Sie gerne.

GESUND bleiben