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Vorsorge: Damit die Nieren nicht versagen

In Deutschland leiden etwa fünf Millionen Menschen an Nierenfunktionsstörungen – viele ohne es zu wissen. Und die Tendenz ist steigend. Spürbare Symptome treten meistens erst dann auf, wenn die Nieren bereits erheblich geschädigt sind. Lebensgefährlich wird es, wenn die Nieren nur noch 15 Prozent ihrer Leistung bringen: Dialyse und Nierentransplantation sind dann der letzte Ausweg. Etwa 60.000 Patienten sind von der Dialyse abhängig.

Vorsorge ist sinnvoll

Häufig sind Bluthochdruck oder Magen-Darm-Beschwerden Indizien für eine Nierenschädigung. Oft zeigen die Patienten durch mangelnde Flüssigkeitsausscheidung deutliche Anzeichen von Überwässerung. Dazu zählen unter anderem Lungenödeme oder Wassereinlagerungen im Gewebe. Außerdem leiden die Patienten vermehrt unter Blutarmut, Knochenveränderungen, Juckreiz und Wadenkrämpfen. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten Versicherten ab dem 36. Lebensjahr alle zwei Jahre eine kostenlose Gesundheitsuntersuchung an. Dabei werden die Patienten unter anderem auch auf Nieren- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Diabetes mellitus untersucht. Ein Harnstreifentest misst den Eiweißgehalt im Urin, um die Funktionsfähigkeit der Nieren zu überprüfen. Allerdings zeigt der Test leicht erhöhte Eiweißausscheidungen in der Frühphase von Nierenerkrankungen nicht an. Es ist jedoch wichtig, diese zu erkennen. Das leisten neue Testverfahren.

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Nierenerkrankungen kündigen sich an: Früherkennung und Vorsorge gewinnen deshalb immer mehr an Bedeutung.

Empfehlung

„Laborprofil Niere“, Untersuchung zur Früherkennung von Nierenerkrankungen ab dem 36. Lebensjahr alle 2 Jahre.

Benötigt:
Blut- und Urinprobe.

Stichwort für Ihr Arztgespräch:
Nierenfunktionsstörung, Cystatin C, Albumin.

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