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Schädigung durch freie Radikale

Freie Radikale – was hier gefährlich klingt, darf tatsächlich nicht unterschätzt werden. Denn freie Radikale sind hochgiftige Substanzen, die bei der Verbrennung (Oxidation) gebildet werden. Sie sind, solange sie nicht überhandnehmen, normaler Bestandteil der Lebensprozesse unseres Körpers und können wichtig für Regulationsvorgänge des Stoffwechsels sein. In erster Linie erfüllen sie bestimmte Abwehrfunktionen. Beispielsweise bekämpft der Körper mit ihnen Bakterien oder bösartige Zellen. In einem gesunden Organismus macht das körpereigene antioxidative Schutzsystem überzählige Radikale unschädlich und sorgt so dafür, dass die Balance gewahrt bleibt.

Aus dem Gleichgewicht

Besteht kein Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien, spricht man von oxidativem Stress. Neueste Erkenntnisse zeigen, dass dieser einen wesentlichen Alterungsmechanismus darstellt. An der Oberfläche der freien Radikale befinden sich ein oder mehrere ungepaarte Elektronen. Deshalb sind sie sehr reaktionsfreudig und schädigen am Ort ihres Entstehens das umliegende Gewebe. Dazu können zum Beispiel das Erbmaterial (DNA), Zellwände, wichtige Strukturen am Auge sowie die Innenwände der Blutgefäße gehören. Auch Hormone oder Enzyme können angegriffen werden. Laboranalysen zeigen, in welchem Ausmaß eine eventuelle Schädigung vorliegt.

Lesen Sie mehr zum Thema Analyse.

Gesund leben: Wer oxidativen Stress vermeidet, kann seinen Alterungsprozess positiv beeinflussen.

Wussten Sie`s?

Freie Radikale sind an der Entstehung vieler Krankheiten beteiligt, unter anderem

  • Krebserkrankungen
  • Arteriosklerose
  • Defekte am Erbgut
  • Herzschwäche
  • Diabetes
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Störungen der Schilddrüsenfunktion
  • Parkinson‘sche Krankheit, Morbus Alzheimer
  • Makuladegeneration, Linsentrübung
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