Das „Sonnenvitamin“ Vitamin D
Sonne ist nicht nur gesund. Sonne ist sogar unverzichtbar. So ist beispielweise der Zusammenhang zwischen Knochengesundheit und Sonnenlicht seit mehr als hundert Jahren bekannt. Aktuelle wissenschaftliche Studien weisen die gesundheitsfördernde Wirkung des Sonnenlichts vielfach nach. Die zentrale Rolle spielt dabei Vitamin D. Dieses Vitamin wird häufig als „Sonnenvitamin“ bezeichnet, weil es vor allem durch die UV-B-Strahlung des Sonnenlichts in unserer Haut gebildet wird. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer zu wenig Sonnenlicht tankt, gibt seinem Körper zu wenig Möglichkeit, das „Sonnenvitamin“ zu bilden. Er oder sie läuft Gefahr, an Vitamin-D-Mangel und seinen Folgen zu leiden.
Wissenschaftler schlagen Alarm
Mediziner des Robert-Koch-Instituts warnen, dass in Deutschland ein alarmierender Vitamin-D-Mangel herrsche, besonders im Alter. Im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums führte das renommierte Berliner Institut eine repräsentative Studie über die Vitamin-D-Versorgung in der Bundesrepublik durch. Das Ergebnis: Mehr als jeder zweite Bewohner leidet an einer Unterversorgung. Bei den über 65-jährigen Frauen traf das sogar auf 75 Prozent zu. Ein einfacher Bluttest zeigt, ob Sie selbst einen ausreichend hohen Vitamin-D-Spiegel haben. Vorbeugen kann man durch regelmäßige Bewegung im Freien.
Unverzichtbar: Sonne sorgt nicht nur für gute Laune, sondern ist auch wichtig für den Stoffwechsel unseres Körpers.
Wussten Sie`s?
Vitamin D nimmt eine Schlüsselfunktion für unsere Gesundheit ein: Das „Sonnenvitamin“ ist für die Aufnahme von Kalzium verantwortlich und spielt im Stoffwechsel verschiedener Organsysteme des menschlichen Körpers eine zentrale Rolle. Darum kann Vitamin-D-Mangel weitreichende Folgen haben.

