Vitamin-D-Mangel im Alter
Ältere Menschen leiden überproportional häufig an Vitamin-D-Mangel. Dazu tragen drei Faktoren bei: Oftmals nehmen die sportlichen Aktivitäten und die Aufenthalte im Freien ab. Hinzu kommt, dass sich im Alter die Fähigkeit der Haut abschwächt, Vitamin D zu bilden. Gegenüber einem 20-Jährigen ist durchschnittlich eine Reduzierung um den Faktor 3 messbar. Schließlich verändert sich die Darmschleimhaut altersbedingt, was zu Verdauungsstörungen führen und die Vitamin-D-Aufnahme über die Nahrung erschweren kann. Deshalb sollte in diesem Lebensabschnitt die Gesundheitsvorsorge über die grundsätzlichen Vorbeugemaßnahmen hinaus diesen Aspekten Rechnung tragen.
Gegen altersbedingten Muskelschwund
Ein in jüngeren Lebensjahren nicht beachteter Vitamin-D-Mangel kann zwar nicht mehr rückgängig gemacht werden. Aber über seine klassische Rolle als Knochenaufbaustoff hinaus, kann jetzt die Funktion des Vitamin D als Muskelkraft verbessernde Substanz ins Spiel kommen. Altersbedingter Muskelschwund mit seinen fatalen Folgen für die Beinfunktion kann durch einen Dreischritt aus optimierter Vitamin-D-Versorgung, gezieltem Training und eiweißreicher Kost aufgehalten werden kann. Nebenbei: Sport ist in jedem Lebensalter gesund!
Empfehlung
Untersuchung des Vitamin-D-Spiegels für jedermann. Zur Diagnostik eines Vitamin-D-Mangels ist die Blutentnahme in den Monaten Januar bis April besonders geeignet. Bei Einnahme von Vitamin-D-Ergänzungsmitteln sollte in regelmäßigen Abständen von einigen Monaten eine Kontrolle erfolgen.
Benötigt:
Eine Blutprobe.
Stichwort für Ihr Arztgespräch:
Vitamin-D-Mangel.

