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Depression: Hilfe gegen Winterfrust

Wann wird’s endlich wieder Sommer? Vor allem an grauen Herbst- und Wintertagen ist die Sehnsucht nach den wärmenden Strahlen der Sonne groß. Seit 1984 sprechen Mediziner offiziell von der „Saisonal bedingten Depression (SAD)“. Zahlreiche Menschen, Frauen häufiger als Männer, haben mit der verkürzten Tageslänge zu kämpfen, sind missgestimmt und lethargisch. Das hängt damit zusammen, dass Sonnenlicht neben der Bildung von Vitamin D auch die Bildung körpereigener Glückshormone anregt. Mit dem Endorphinspiegel steigt die Stimmung. Gleichzeitig wird die Produktion des müde machenden Melatonins unterdrückt.

Professionelle Hilfe beanspruchen

Die Devise während der Wintermonate sollte demnach lauten: Versuchen Sie möglichst viel Sonnenlicht einzufangen. Und wenn nicht genügend natürliches Licht vorhanden ist, kann eine Therapie mit künstlichem Licht helfen, verbunden mit einer Überprüfung des Vitamin-D-Status. Um jedoch Missverständnisse zu vermeiden: Vitamin D ist kein Antidepressivum. Bei anhaltenden depressiven Verstimmungen sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

Empfehlung

Untersuchung des Vitamin-D-Spiegels für jedermann. Zur Diagnostik eines Vitamin-D-Mangels ist die Blutentnahme in den Monaten Januar bis April besonders geeignet. Bei Einnahme von Vitamin-D-Ergänzungsmitteln sollte in regelmäßigen Abständen von einigen Monaten eine Kontrolle erfolgen.

Benötigt:
Eine Blutprobe.

Stichwort für Ihr Arztgespräch:
Vitamin-D-Mangel.

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