Langjähriger Prozess
Die Zeit der Hormonumstellungen liegt zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr. Vor allem eine Osteoporose-Erkrankung ist nach den Wechseljahren eine häufige Folge für Frauen. Um dem Knochenabbau vorzubeugen oder ihn frühzeitig zu erkennen, ist eine umfangreiche Untersuchung sinnvoll. Dabei sollten vor allem klinisch-chemische Parameter wie Kalzium, Phosphat und Gesamteiweiß gemessen werden. Auch eine CrossLaps-Untersuchung kann sinnvoll sein.
Folgenreiche Hormonumstellung

- Zeit der Veränderung: Die Wechseljahre können auch seelische Folgen haben.
Neben Knochenschwund können nach den Wechseljahren weitere körperliche Spätfolgen auftreten:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Verkalkung der Gefäße (Arteriosklerose)
- Gedächtnisschwund (Morbus Alzheimer)
- Haarausfall und Hautunreinheiten
- Faltenreiche Haut
- Trockene Schleimhäute (Genitalbereich)
- Unwillkürlicher Urinabgang
Körperliche Beschwerden können zu seelischen werden, der Organismus wird aus dem Gleichgewicht gebracht. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Behandlung für Sie in Frage kommt. Für die Entscheidung ist oftmals die Erstellung eines Hormonprofils mit eventuell anschließender Hormontherapie sinnvoll.
Im Detail
Man unterscheidet drei Phasen: Die Zeit vor den Wechseljahren (prämenopausal) beginnt mit Störungen der Regelblutung sowie Hitzewallungen und Schweißausbrüchen. Während der Wechseljahre (menopausal) liegt der Zeitpunkt der letzten Regelblutung. Nach den Wechseljahren (postmenopausal) kann es zu Haarausfall und Depressionen kommen.

