Hormone im Profil
Bei schwerwiegenden Beschwerden in den Wechseljahren kann eine Hormontherapie helfen und für mehr Lebensqualität sorgen. Östrogene werden dabei in Form von Tabletten, Pflastern oder Gelen verabreicht. Darüber, ob eine hormonelle Therapie sinnvoll ist, geben verschiedene Laborparameter Aufschluss. Sprechen Sie offen mit Ihrem Arzt über verschiedene Möglichkeiten, damit Ihnen geholfen werden kann.
Die wichtigsten Laborparameter

- Nicht vergessen: Kalziumreiches Mineralwasser und eine ausgewogene Ernährung sind wichtig.
Mit einem Hormonprofil untersucht Ihr Arzt Ihr Blut auf verschiedene Parameter. Die aufgeführten Leistungen werden von den privaten Krankenkassen übernommen.
Östradiol, ein wirksames weibliches Geschlechtshormon, gibt Ihnen Aufschluss über die aktuelle Situation.
Progesteron wirkt auf die Gebärmutterschleimhaut. Es stabilisiert Knochen und wirkt der Alterung der Haut entgegen. Ein Mangel kann zu seelischen Beschwerden führen. Auch Einlagerungen von Flüssigkeit im Gewebe sind möglich.
Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon. Es kann aber auch beim weiblichen Organismus in der Zeit der Umstellung der Hormone Fehlregulationen auslösen.
DHEA-S hat eine wichtige Funktion bei Steuerung und Verlauf des Alterungsprozesses.
LH und FSH sind für die Bildung der Geschlechtshormone verantwortlich. Sie stellen wichtige Kontrollparameter für die Hormonbehandlung in den Wechseljahren dar.
TSH regt die Produktion des Schilddrüsenhormons an. Eine unerkannte Schilddrüsenunterfunktion, d.h. ein Mangel am Schilddrüsenhormon, kann zu Antriebslosigkeit und Müdigkeit führen. Deshalb sollte auch im Rahmen der Anti-Aging-Medizin der Blutspiegel von TSH bestimmt werden.
Im Detail
Prämenopausal kann die Untersuchung auf Östradiol, Progesteron, LH und FSH sinnvoll sein. Postmenopausal sind die Werte für Östradiol, Testosteron, LH und FSH aussagekräftig. Eine zusätzliche TSH-Untersuchung ist häufig empfehlenswert.

