Gemeinsam gegen Schlaganfall

Auf einen Schlag kann alles anders sein. Daran erinnert jedes Jahr am 10. Mai der bundesweite Tag gegen den Schlaganfall …

Mai 2024

Welche Warnzeichen?

Er kommt häufig ohne Vorwarnung: der Schlaganfall. Schließlich verursachen weder hohe Cholesterinwerte noch Arteriosklerose Schmerzen. Aber wenn er kommt, dann kann er weitreichende Folgen haben. Lähmungen, Sprachstörungen und ein Verlust der Selbstständigkeit sind nur einige der möglichen Konsequenzen. In Deutschland erleiden jedes Jahr mehr als 250.000 Menschen einen Schlaganfall. Die gute Nachricht ist: Nicht wenige davon hätten durch gezielte Vorsorge und Früherkennung vermieden werden können. 

 

Welche Vorsorge?

Der erste Schritt zur Vorsorge beginnt mit einem gesunden Lebensstil. Regelmäßige körperliche Aktivität und eine ausgewogene Ernährung helfen dabei, das Risiko für einen Schlaganfall zu senken. Zigaretten und Alkohol sollten gemieden werden.

Auch regelmäßige ärztliche Untersuchungen spielen eine Rolle. Bluthochdruck, Diabetes, hohe Cholesterinwerte – diese stillen Risikofaktoren müssen erkannt und bekämpft werden. Früherkennung ist der Schlüssel zur Prävention. Besonders hilfreich sind Laboruntersuchungen, wenn in Grenzbereichen Entscheidungen zu treffen sind: Reicht allein die Umstellung der Lebensgewohnheiten? Oder sollten Medikamente eingenommen werden?

 

Welche Maßnahmen?

Für diejenigen, die bereits einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, gibt es spezielle Maßnahmen, um das Risiko eines Schlaganfalls zu reduzieren. Blutverdünner, Medikamente zur Blutdrucksenkung und spezielle Programme zur Gewichtsreduktion können dazu beitragen, das Risiko zu minimieren und die Chancen auf ein gesundes Leben zu verbessern. Der Schlaganfall mag unsichtbar sein, aber seine Auswirkungen sind real. Es liegt an uns allen, rechtzeitig zu handeln und aktiv zu werden. Mit einem gesunden Lebensstil und regelmäßigen ärztlichen Untersuchungen können Sie die Weichen in Richtung einer gesünderen Zukunft stellen. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

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